Warum viele Betriebe posten – und trotzdem übersehen werden

Florian Mandl, 09.02.2026

 

Stell dir vor: Du führst einen soliden Familienbetrieb in der Steiermark. Gutes Handwerk. Verlässliche Mitarbeiter. Qualität, auf die du stolz bist.

Aber wenn potenzielle Bewerber oder Kunden dich online suchen,
finden sie … kaum etwas.
Vielleicht ein paar verstreute Posts – aber nichts, was wirklich hängen bleibt.

Du bist damit nicht allein.
Viele KMU posten regelmäßig auf Facebook, Instagram oder LinkedIn –
und trotzdem bleibt der Effekt aus:

Warum? Weil Quantität keine Qualität ersetzt.
Und weil Posten ohne Plan meistens genau das bleibt: Beschäftigung – ohne Wirkung.

 

Die häufigsten Gründe, warum Posts wirkungslos bleiben:
 

1. Zu viel Werbedruck, zu wenig Substanz

Reine Verkaufs- oder "Schaut-her"-Posts schrecken ab.
Kunden und Bewerber wollen nicht überredet werden – sie wollen abgeholt werden.
Statt ständig Produkte oder Leistungen zu pushen,
sollte gezeigt werden, was einen Betrieb wirklich ausmacht.
Zum Beispiel ein Mitarbeiter, der stolz auf ein abgeschlossenes Projekt blickt.

2. Unregelmäßigkeit und fehlende Strategie

Mal zwei Wochen nichts, dann drei Posts auf einmal –
das verwirrt nicht nur den Algorithmus, sondern auch potenzielle Follower.
Ohne klaren roten Faden wirkt der Auftritt beliebig.

Viele Betriebe starten motiviert und hören wieder auf, weil "nichts passiert".

Dabei braucht es Geduld, Konsistenz – aber nicht Masse.

3. Falsche Plattform oder falscher Ton

Auf LinkedIn posten wie auf TikTok?
Oder ein regionaler Handwerksbetrieb im Reels-Trend-Stil?

Das passt oft nicht zur Zielgruppe.
Geschäftsführer:innen reagieren auf visuelle Klarheit, Struktur und Professionalität –
nicht auf Lautstärke oder Trends.

4. Keine echte Verbindung zur Zielgruppe

Posts ohne emotionale Verbindung werden ignoriert.
Gerade im Handwerk liegt eine große Chance im Employer Branding.

Wer zeigt, wie es wirklich im Betrieb aussieht – authentisch und ungefiltert –
schafft Stolz bei Mitarbeitenden
und zieht genau die richtigen Bewerber an.
 

Ein Beispiel aus der Praxis (Steiermark)

Ein mittelständischer Handwerksbetrieb postete jahrelang unregelmäßig:
Baustellenfotos, Werbeaktionen, wenig Aussage.

Ergebnis:
Wenige Likes, kaum Bewerbungen.
Dann die Neuausrichtung:

Nach 6 Monaten:


Was du stattdessen tun kannst – einfache, umsetzbare Schritte

Frequenz reduzieren, Qualität steigern
Lieber ein starker Beitrag pro Monat als fünf mittelmäßige.

Menschen zeigen, nicht Marketing
Echte Fotos und Videos von Team, Projekten und Erfolgen – ohne Inszenierung.

Mehrwert bieten
Kurze Tipps, Checklisten oder Einblicke
("3 Dinge, die Bewerber heute wirklich wollen").

Emotionen gezielt ansprechen
Sicherheit, Entlastung und Stolz sind entscheidend.

Einen sanften Call-to-Action integrieren
Zum Beispiel:
"Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Sprechen Sie mit uns."
 

Fazit – Von Frust zu Wirkung

Von "Warum sieht das keiner?"
zu "Endlich wird sichtbar, was wir wirklich können."

Das gelingt, wenn Betriebe aufhören, mit der Masse mitzuschwimmen –
und stattdessen auf Qualität, Authentizität und gezielte emotionale Ansprache setzen.
 

Möchtest du wissen, wie das konkret für deinen Betrieb aussehen kann?

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Sichtbar stark – spürbar echt.
Kein Slogan. Sondern der Weg, den immer mehr steirische Betriebe gehen.